Darina Mikityuk
When you stare at the sea for a long time, you start to miss people and when you stare at people for a long time the sea.
When you stare at the sea for a long time, you start to miss people and when you stare at people for a long time the sea.
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Zum zentralen Gemälde
„When You Stare at the Sea for a Long Time, You Start to Miss People. And When You Stare at People for a Long Time, the Sea.“
Tempera auf Leinwand
2024
Dieses Gemälde handelt von emotionaler Distanz und davon, dass wir niemals vollständig nur einer Welt angehören können.
Mich interessierte die eigenartige Dualität zwischen Intimität und Freiheit. Manchmal sehnen wir uns nach Menschen, weil wir uns emotional isoliert fühlen. Und manchmal sehnen wir uns nach Einsamkeit, weil Nähe überwältigend wird. Das Meer wird im Werk zur Metapher für Stille, Raum, inneren Rückzug und emotionale Tiefe. Menschen stehen für Bindung, Erinnerung, Wärme und emotionale Abhängigkeit.
Die zentrale Figur befindet sich zwischen diesen beiden Sehnsüchten. Umgeben von Farbe, Bewegung und emotionalem Lärm bleibt sie innerlich in Gedanken versunken und beinahe von ihrer Umgebung gelöst. Das Werk sollte so fließend wirken wie Erinnerung selbst: schön, instabil und unmöglich vollständig festzuhalten.
Für mich geht es um den emotionalen Rhythmus menschlicher Existenz – die ständige Bewegung zwischen dem Wunsch zu verschwinden und dem Wunsch, wirklich gesehen zu werden.
Die kräftige visuelle Sprache steht im Kontrast zur stillen Melancholie darunter. Das Bild untersucht, wie Einsamkeit selbst in Verbindung existieren kann und wie Freiheit manchmal ebenso schmerzhaft sein kann wie Bindung.
„Egal, wie weit du reist, du kannst dir selbst nicht entkommen.“ – Haruki Murakami
